Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft

von Alexandra Walterskirchen:

Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft
von Dr. Christine Aschermann und Dr. Cornelia Waldmann-Selsam

 

 

Im „Kultur-Magazin Schloss Rudolfshausen“, Ausgabe 1/2018, haben wir uns mit dem brisanten und leider oft ignorierten bzw. unterschätzten Thema „Elektrosensibilität“ beschäftigt und mit Ulrich Weiner und Werner Hengstenberg zwei Betroffene und ihre Lebenssituation vorgestellt. Das Buch „Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft“ von Dr. Christine Aschermann und Dr. Cornelia Waldmann-Selsam ist eine hilfreiche und lesenswerte Ergänzung zu diesem Thema.

Die beiden Autorinnen, die bekannte Ärztinnen sind und über große Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen, befassen sich in ihrem Buch umfassend mit den Symptomen von Elektrosensibilität und Elektrohypersensibilität, wissenschaftlichen Hintergründen, gesellschaftlichen Risiken, therapeutischen Ansätzen, Abschirmmöglichkeiten bzw. Schutzmöglichkeiten und Fallbeispielen (darunter auch Werner Hengstenberg). Das Buch „Elektrosensibel“ ist einzigartig auf dem Buchmarkt, da es sich als erstes unvoreingenommen und frei von den wirtschaftlichen Interessen der Mobilfunk-Lobby mit den Gefahren von Handy, Funkmasten und Co. beschäftigt. Es ist dadurch nicht nur ein wichtiger Ratgeber für Menschen, die unter Elektrosensibilität leiden, sondern auch ein Standardwerk für gesundheitsbewusste Menschen, die sich den Gefahren unserer Elektrosmog-verseuchten Lebensweise bewusst werden und mögliche Risiken weitgehend aus ihrem Heim und Leben verbannen möchten. Da viele Krankheiten wie Depression, Gereiztheit, ADHS, Autoimmunstörungen, Burnout, neuropsychiatrische Störungen, Krebs, etc. auf Mobilfunk-Strahlungen zurückzuführen sind, sollten die Ärzte der Zukunft jede Krankheit unter Einbeziehung von möglichen Elektrosmog-Ursachen behandeln. So kann ein langer Krankheits- und Leidensweg vermieden werden.

Auch wenn die Kernfrage, wie man sich denn nun effizient vor Mobilfunkstrahlen abschirmen kann, am Ende nicht wirklich beantwortet werden kann – da es keine wirkliche Lösung gibt, außer das Auswandern in ein (noch existierendes) Funkloch -, ist das Buch sehr wertvoll, da es auf die oft schwierigen Lebensbedingungen elektrosensibler Menschen aufmerksam macht. Diese müssen quasi ein Leben als Einsiedler am Rande der Gesellschaft führen, da sie in funkverseuchten Gebieten – und das wird irgendwann einmal die ganze Welt sein – nicht mehr leben können, ohne körperlich krank zu sein. Und auch wer jetzt noch nicht elektrosensibel reagiert oder durch Funkstrahlung krank geworden ist, kann es früher oder später bei der täglich zunehmenden Strahlenbelastung werden.

Deshalb der dringliche Appell der Autorinnen: Wir sollten uns alle ab sofort dafür einsetzen, Mensch und Umwelt vor weiteren Schäden durch Funktechnik zu bewahren. Jeder Mensch ist aufgerufen, sich der Risiken von Funkstrahlungen, Handy und W-LAN bewusst zu werden und nicht nur etwas für die allgemeine Gesundheit in den eigenen vier Wänden zu tun, sondern auch für die seiner bereits Elektrosmog sensiblen Mitmenschen, die Aufklärung der Bevölkerung und den Ausbaustopp neuer Mobilfunksendeanlagen. Die Frage, die wir uns alle stellen sollten, lautet schlussendlich: Sind es Smartphone, W-LAN, 24-Stunden Surfen und Funkmasten wirklich Wert, dass wir unsere körperliche, seelische und geistige Gesundheit ruinieren? Was nützt unser komplett mit Funkstrahlung abgedeckter Planet, wenn auf diesem niemand mehr ein lebenswertes Leben in Gesundheit führen kann

Das Buch können Sie hier bei Osiander versandkostenfrei bestellen.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!

 

 

 

 

Shaker Media Verlag
Paperback, 326 Seiten
Erscheinungsdatum: 21.12.2017
ISBN 978-3-95631-622-7
18,90 €/23,70 SFr