Elisabeth Gandl-Schiller und ihr Konzept der ganzheitlichen Augenoptik

von Alexandra Walterskirchen

Die ganzheitliche Augenoptikerin Elisabeth Gandl-Schiller (rechts) berät eine Kundin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Menschen, darunter auch zahlreiche Kinder, müssen heute eine Brille tragen, da sie eine Sehschwäche haben. Aus Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass dies vor ca. 50 bis 60 Jahren nicht der Fall war, sondern dass die Zahl der Menschen bzw. Kinder, die eine Brille tragen mussten, eher gering war. Sie selbst hatte beispielsweise nie Probleme mit den Augen, was sich jedoch änderte, als die Computer aufkamen und sie, als Autorin, tagtäglich viele Stunden vor dem PC saß und die Augen dadurch unflexibel und überbelastet wurden. Irgendwann brauchte sie für die PC-Arbeit und das Autofahren eine Brille. Auch ich hatte, wohl schon angeboren, eine Sehschwäche auf einem Auge und benötigte als Kind eine Brille. An den Besuch beim nächstgelegenen Optiker habe ich keine guten Erinnerungen: der Sehtest fand in einem düsteren Kellerraum des Optikergeschäftes statt und ich saß auf einem großen Stuhl, der mich an einen Zahnarztstuhl erinnerte. Ich empfand beim Sehtest Unbehagen und fühlte mich unter Druck. Dies blieb viele Jahre so, wann immer ich wieder zum Optiker musste, weil sich beispielsweise die Sehschärfte verschlechterte oder ich zusätzliche Kontaktlinsen haben wollte.

Als ich erwachsen wurde und einer ganzheitlichen und ökologischen Lebensweise folgte, sah ich mich auch veranlasst, das Thema „Brille“ und „Optiker“ meinem neuen, gesunden Lebensstil anzupassen. Ich suchte nach einem alternativen Optiker bzw. einer Optikerin, der/die den Menschen als ganzheitliches Wesen aus Körper, Seele und Geist wahrnimmt und Brillen einsetzt, die ohne giftige Bestandteile sind. Dass es leider eine ganze Menge konventioneller Brillen gibt, deren Gestelle giftige Substanzen beinhalten, hatte ich in verschiedenen Gesundheitszeitungen gelesen.

Bei meiner Suche stieß ich auf „Optik Schiller“ im nahegelegenen München, das von der Optikerin Elisabeth Gandl-Schiller geleitet wird. Ihr Konzept der ganzheitlichen Augenoptik sprach mich sofort an und ich vereinbarte einen Termin mit ihr. Bereits beim Betreten des Geschäftes spürte ich eine angenehme, ja fast entspannende Atmosphäre – ganz anders als bei meinem früheren Optiker. Anstatt hinunter in einen düsteren Keller zum Sehtest zu müssen, durfte ich mich auf eine bequeme Liege legen und erhielt eine Farblichtanwendung. Die Farben, die fördernd auf die Sehkraft und die Konzentration wirken, werden mittels Radionik individuell für jeden Klienten ermittelt. 20 Minuten lang badet man, eingepackt in eine weiche Decke, im Farblicht und entspannt Körper, Seele und Geist, was gerade nach einer anstrengenden Autofahrt oder einem hektischen Tag wichtig ist, um vorhandene Nervosität und Aufregung – auch vor dem nachfolgenden Sehtest – aufzulösen. Der dann stattfindende Sehtest geschah zum ersten Mal in meinem Leben nicht unter Druck und Zwang und dem Gefühl, dass meine Sehschwäche ein Makel ist, sondern in einer entspannten und positiven Atmosphäre. Ich fühlte mich als ganzheitliches Wesen angenommen und verstanden.

Die Augenoptikerin Elisabeth Gandl-Schiller kommt ursprünglich aus der klassischen Augenoptik, erkannte aber mit den Jahren, dass die Refraktion (Brillenglasbestimmung) oder eine modische Brille alleine nicht ausreicht, um den Menschen zu Gesundheit und Zufriedenheit zu führen. Über 80% unserer Eindrücke nehmen wir über unsere Augen wahr. Sie sind somit unser wichtigster Sinn und erbringen täglich Höchstleistung. Hinter unseren Augen verbirgt sich aber auch unsere Seele, gemäß dem Ausspruch: Unsere Augen sind der Spiegel unserer Seele. Eine Brille ist dazu gedacht, die Seele zu unterstützen, ihr beim Wahrnehmen in dieser Welt zu helfen und sie nicht zu stören oder mit zu kleinen Gläsern einzuengen. Elisabeth Gandl-Schiller hat den Begriff des neuen ganzheitlichen Augenoptikers geschaffen, dessen Aufgabe es ist, dieses Wahrnehmungszentrum Auge-Geist-Seele- und Körper im Menschen sanft in Einklang zu bringen, und diesem nicht mit einer ungeeigneten Brille „Gewalt“ anzutun.

Neben der eigentlichen Refraktion (Brillenglasbestimmung) stehen bei der ganzheitlichen Augenoptikerkunde Anamnese, Körperstatik, Farblichttherapie, Sehtraining, Kinesiologie, Anatomie und ästhetische Brillenanpassung im Mittelpunkt des Konzepts. Die Brille soll Teil der Persönlichkeit sein, dazu ohne schädliche Stoffe wie Nickel und Kupfer, und sie soll weder die Meridiane noch die Nerven-, Lymph- und Gefäßbahnen einengen. Bei Optik Schiller findet man deshalb auch ganz natürliche Brillenfassungen aus Holz oder Horn, die auch für Allergiker geeignet sind. Kinesiologisch wird dann ausgetestet, welche Fassung am besten zum Klienten passt. So bekommt jeder die für sein Körper-Seele-Geist-System geeignete Brille.

Bei früheren Brillen hatte ich immer das Problem, dass diese mit der Zeit von der Nase rutschten oder unangenehme Druckstellen auf dem Nasenrücken und an den Nasenflügeln entstanden, die rot wurden und sogar schmerzten. Die Brillen von Optik Schiller dagegen passen perfekt. Hier rutscht nichts, hier drückt nichts. Man nimmt kaum wahr, dass man eine Brille trägt. Und doch ist sie da, als Teil der Persönlichkeit, die sich unscheinbar in sein Wahrnehmungszentrum einfügt und dem Menschen hilft.

Bei Elisabeth Gandl-Schiller findet man auch eine ganz neue Brillen-Art, die bis jetzt noch unbekannt ist, aber von großer Wichtigkeit für die Computer-Generation ist und sein wird: Die PC-Brille. Auch wenn man keine Sehschwäche hat, sollte diese Brille Ausstattung jedes Berufstätigen sein, der viel am Computer arbeitet – und das ist heutzutage jeder zweite.

Warum sollte man bei Bildschirmarbeit eine solche PC-Brille tragen? Flachbildmonitore senden in hohem Ausmaß vor allem sichtbares blaues Licht aus. Augenärzte vermuten, dass dadurch die Anzahl der Makula-Degeneration (krankhafte Veränderung der Netzhaut) gravierend ansteigt. So ist nachgewiesen, dass die Arbeit am PC den Lidschlag verändert. Dadurch kommt es zu trockenen Augen bis hin zu Rötungen, was ich selbst immer wieder erlebt habe. Die Konzentration und Leistungsfähigkeit lässt nach. Man ermüdet rasch oder einem wird schwindlig und schlecht. Die Sehleistung nimmt immer mehr ab. Zudem setzt das blaue Licht den Körper in einen Aktivitäts-Modus, so dass man am Abend nicht abschalten kann, was zu Schlafstörungen oder Erschöpfung nach dem Aufwachen am Morgen führen kann.

Bei der PC-Brille wird das Blaulicht mit einem bestimmten Filter neutralisiert. Mit einer solchen Brille schont man somit nicht nur seine Augen, sondern auch seine Gesundheit, seine Energiespeicher und seinen Schlaf. Seit über vier Jahren arbeite ich mittlerweile mit meiner PC-Brille und fühle mich damit sehr wohl. Augenbrennen, Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdungserscheinungen oder Schlafprobleme gehören der Vergangenheit an! Aber auch mit meinen anderen Brillen von Optik Schillern – sei es meine normale Brille oder meine Sonnenbrille – bin ich sehr glücklich und zufrieden, denn sie sind Ausdruck meiner ganzheitlichen, sensiblen und individuellen Persönlichkeit. So sollte die Augenoptik der neuen Zeit sein!

 

 

 

 

Optik Schiller

Elisabeth Gandl-Schiller
Breisacher Straße 13
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