Hochwertige Ayurveda-Produkte in Seyfrieds Naturwaren Versand

von Helene und Alexandra Walterskirchen

 

Alexandra Walterskirchen, Yoga-Lehrerin

 

 

Helene Walterskirchen:

Als ich Kind war in den 1950er Jahren, wusste die breite Öffentlichkeit weder etwas von Ayurveda noch von Yoga, den beiden traditionsreichen Lehren aus Indien. Das änderte sich, als ich Teenager wurde und die Beatles in den 1960er Jahren auf das Parkett der Popmusik traten, um eine der erfolgreichsten Musik-Bands der Welt zu werden. Viele der damaligen Hippies, aber auch verschiedene Stars zog es nach Indien zu Gurus, wie beispielsweise Maharishi, und ihren Ashrams, wo sie ihr Bewusstsein veränderten, transzendentale Meditation lernten und sich mit spirituellen Dingen befassten. Darüber wurde in Zeitungen und Illustrierten berichtet und so kamen alte indische bzw. vedische Wissenschaften wie Ayurveda und Yoga ins Bewusstsein der bis dahin unwissenden westlichen Menschen. Es war plötzlich „in“ indisch bzw. vedisch angehaucht zu sein, zu meditieren, Yoga zu machen und sich ayurvedisch zu ernähren. Ein neues Lifestyle-Gefühl war geboren. Viele machten sich damals auf nach Indien, um für eine gewisse Zeit in einem Ashram zu leben. Manche blieben auch dort oder brachten die Lehren ihrer Gurus in die westliche Welt, eröffneten Meditations-, Yoga- oder Ayurveda-Zentren.

Oder sie wurden, wie Karin und Wolfgang Seyfried, Ayurveda-Behandler in Deutschland und arbeiteten mit der damals neu gegründeten Maharishi-Ayurveda-Klinik zusammen. Aufgrund des damals steigenden Bedarfs an ayurvedischen Produkten eröffneten sie im Jahr 1992 einen Laden, in dem die Menschen hier in Deutschland Ayurveda-Produkte kaufen konnten. Aus dem Laden entwickelte sich nach mehreren Jahren ein Ayurveda-Versand, verbunden mit einem Versand für Naturwaren.

Wolfgang Seyfried schreibt auf seiner Homepage:

„Seit dem plötzlichen und unerwarteten Tod meiner Frau vor einem Jahr in Indien führe ich die Firma zusammen mit meinen langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern, die mich und uns immer kompetent und zuverlässig vertreten haben. Das anfängliche Sortiment, hat sich um ein vielfaches erweitert und viele der Produkte beziehen wir direkt aus Indien dem Ursprung des Ayurveda. Die Lieferanten in Indien kennen wir seit vielen Jahren persönlich durch Besuche vor Ort, so können wir eine konstante, sehr gute Qualität garantieren. Der größte Anteil an Produkten ist biologischen Ursprungs und damit rückstandskontrolliert, was uns ein ganz großes Anliegen ist um den hohen Ansprüchen unserer langjährigen Kunden gerecht zu werden.“

 

Alexandra Walterskirchen:

Wer sich wie ich mit Yoga beschäftigt, wird früher oder später zu Ayurveda kommen, denn beide traditionsreichen Lehren stammen aus Indien und stehen eng miteinander in Verbindung bzw. Ayurveda (=“das Wissen vom Leben“) ist die „Schwesternwissenschaft“ des Yoga. Beide basieren auf derselben „veda“, d.h. der Wissenschaft über ein langes, glückliches, friedvolles und gesundes Leben. So habe auch ich nach einigen Jahren der Yoga-Praxis Ayurveda für mich entdeckt, zuerst in Form von entspannenden Ayurveda-Ölmassagen, später auch durch eine tiefere Beschäftigung mit der Ayurveda-Konstitutionstypen-Lehre, der Ernährungsphilosophie sowie den Nahrungsmitteln und Heilkräutern.

Der Mittelpunkt der Ayurveda-Lehre bildet das Konzept der drei Doshas, d.h. Vata, Pitta und Kapha, welche auch als Konstitutionstypen des Menschen bezeichnet werden. Die drei Doshas verkörpern die Kombination der fünf Elemente in unserem Körper und definieren somit unsere physische und mentale Konstitution. So werden Vata-Typen von der Luft beherrscht, haben aber eine sekundäre Komponente aus Äther bzw. Raum in sich, vor allem in den Knochen und Gelenken. Der Pitta-Typ wird vom Feuer dominiert, hat aber eine sekundäre Wasser-Komponente, die sich in Körperflüssigkeiten, wie Blut und Verdauungssäften, zeigt. Der Kapha-Typ wird vom Wasser beherrscht, hat aber eine sekundäre Komponente aus Erde in Form von Haut und Schleimhäuten.

Die Konstitutionstypen beziehen sich aber auch auf die Yoga-Praxis. So habe ich im Laufe der Jahre festgestellt, dass jede Asana-Übung im Yoga eine spezifische Wirkung auf die drei Doshas hat, ähnlich wie die Nahrungsmittel je nach ihrer Energie, Schwingung und Zusammensetzung die drei Doshas günstig oder ungünstig beeinflussen.

Ich ergänze meine Yoga-Praxis gerne mit Dosha-spezifischen Nahrungsmitteln, Ölen, Kräutern und empfehle zudem auch typgerechte Ayurveda-Massagen. Vata-Typen sollten z.B. vor dem Yoga einen warmen Tee trinken (einen speziellen Vata-Tee, Zimttee oder süße Früchtetees). Ingwer ist ebenfalls gut für den Vata-Typ, da es die Verbrennung von Schlacken und Giften anregt und die Verdauung verbessert, was für eine dynamische Yoga-Praxis wichtig ist. Auch Ashvaganahda ist ein gutes Stärkungsmittel für Vata-Typen und gibt zusätzliche Energie. Es kräftigt Lungen, Nieren und Gehirn und schützt vor Knochen- und Gelenkschäden. Beruhigende und stärkende Vata-Öle oder Öle wie Basilikum, Sandelholz und Zimt sind ebenfalls gut für Vata-Typen geeignet – sowohl vor als auch nach dem Yoga.

Yoga und Ayurveda sind heute aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Dass dem so ist, verdanken wir all den Pionieren, die sich einst aufmachten, diese beiden indischen Lehren zu uns nach Deutschland zu bringen. Zwei davon sind die Ayurveda-Pioniere Wolfgang und Karin Seyfried.

 

 

 

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